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Pro Mia? für Bulimie?
schlichtweg Ess-Brech-Sucht
eine Krankkeit auf die man nicht stolz sein kann
keine Diät! kein toller Weg um essen zu können was man möchte und dennoch sein Gewicht zu halten.


Kriterien laut DSM-IV, 307.51

Wiederholte Episoden von Fressanfällen (Binge Eating) mit Kontrollverlust, bei denen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (z. B. 2 Stunden) eine deutlich größere Nahrungsmenge gegessen wird, als die meisten Menschen unter ähnlichen Bedingungen essen würden.
Kompensatorische Verhaltensweisen zur Gewichtskontrolle:
- selbst induziertes Erbrechen
- Abusus von Laxanzien, Diuretika oder anderen Medikamenten
- Fasten
- Hyperaktivität
Die Fressanfälle und die kompensatorischen Verhaltensweisen treten seit mindestens drei Monaten durchschnittlich zweimal pro Woche auf.
Die Selbstbewertung ist übermäßig von der Figur und dem Gewicht abhängig.
Die Störung tritt nicht ausschließlich während Episoden der Anorexia nervosa auf.

2 Subtypen:

mit Erbrechen (purging type): mit selbst induziertem Erbrechen oder Laxanzien- oder Diuretikaabusus
ohne Erbrechen (nonpurging type): bulimische Episode mit Fasten oder Hyperaktivität, aber ohne selbst induziertes Erbrechen, ohne Laxanzien- oder Diuretikaabusus


Ich kann für diese Krankheit keine verschönende Worte finden.
...dache ich kann das ganz einfach kontrollieren, fand es eine gute Idee und hab es einfach ausprobiert.
Eine Mitpatientin in der KiJui hat sich neben mich gesetzt und ir gezeigt wie man sich einfach übergeben kann. Da war ich 16.

Seither habe ich mal mehr mal weniger extreme Phasen von Mia erlebt. Von einem Tag kotzfrei bzw. ohne Nahrung bis hin zu 20x am Tag den Kopf in Klo, einer oder sonstwo drin versunken.

Ich habe nächtelang die Wirkung der Abführmittel auf dem Klo ausgehalten und mich gefreut Wasser (macht ja auch Gewicht aus) lsgeworden zu sein. Hier und da bin ich dann umgekippt, und habe die körperlichen Folgen bemerkt.

Mein Sparbuch ist leer, mein gesamtes Geld ging für Essen und erbrechen drauf. Mal ging ich in dem Supermarkte inkafuen, mal in dem und manches Mal ließ ich mich auch einladen oder kotze geringe Mengen aus, weil ich das so gewohnt war.
Ich habe mein Erbe verkotzt und Schulden gemacht, sogar geklaut um Fressen und Kotzen zu können.

Mein Magen ist heute noch gereizt und ich vertrage nicht mehr viel. Mein Geschmacksinn, meine Zähne und meine Schließmechanismen im Hals funktionieren nicht mehr normal und ich falle immer wieder zurück in dieses ritualisierte Verhalten.

Diese Krankheit hat keine so großen schönen Seiten, dass sie sich lohnen würde. Ich würde niemals (uind dieses Wort benutze ich so gut wie gar nicht!) einem Menschen zeigen wie er sich absichtlich übergeben kann. Das ist widernatü+rlich und kurzsichtig - einfach dumm.

Ich finde es sehr schwer aus dieser Krankheit wieder rauszukommen. Essen kann man nicht mal eben sein lassen, wie Alkohol. Essbrechsucht ist schrecklich und das wünsche ich niemandem.





Pro Mia Befürworter meinen:
sollte es nicht geben aber auch hier gibts Vorteile
- essen ohne schlechtes Gewissen
- essen ohne Maß
- essen aus Spaß
- essen aus Zeitvertreib und es dann wieder loswerden
- es motiviert zum Putzen

Letzendlich bleibt die Entscheidung bei jeden Selbst aber es gibt wirklich schönere Wege zum Sterben.



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